Met Hätz un Siel

Jungfrau Silke, Bauer Alfred und Prinz Volker I. sagen Danke!

Liebe Freunde des Gläbbiger Karnevals,

wir 3 durften die unglaubliche Ehre genießen und in der Session 2016/2017 Euer Dreigestirn sein. Hierfür hatten wir uns ein persönliches Motto überlegt – unser „roter Faden“ für die Session. Dieses persönliche Motto lautete „Met Hätz un Siel“. Es war phänomenal zu sehen, dass ganz Bergisch Gladbach unser rotes Herz getragen hat.

Nicht nur die großen Auftritte im Bergischen Löwen, im Bock´er Saal oder den diversen Schulzentren waren für uns eine große Erfahrung, sondern insbesondere auch die „kleineren“ Veranstaltungen wie zum Beispiel bei den Katholischen Frauen waren ganz besondere und magische Momente. Die Auftritte in den Seniorenheimen haben dem Prinzen so manches Mal die Tränen in die Augen getrieben. Dies nicht, weil es so traurig war, sondern weil das Glänzen in den Augen der Senioren etwas ganz Besonderes ist. Wenn man merkt, dass ein an Demenz erkrankter Zuschauer auf einmal Erinnerungen an den Karneval und somit an schöne Zeiten hat und man das am zufriedenen Lächeln im Gesicht erkennen kann, dann ist das ein großes Glück. Wenn bei Schulauftritten Kinder auf uns zukommen und mit uns tanzen, wenn im Kindergarten das zuerst Verängstigte Kind auf einmal Vertrauen fasst und weint, wenn Du wieder gehen musst – dann ist es nicht nur gut gelaufen, dann sind das unbeschreibliche Gefühle. Und das muss man aufsaugen und genießen. Wir 3 machen das bis heute.

Die Jungfrau, die beim Prinzenessen (Eigentlich müsste es Dreigestirnsessen heißen!) von funktionierenden sozialen Gefügen spricht, kann genau dieses als Sozialarbeiterin und Betreiberin eines privaten Kinderheimes beurteilen. Wir durften diese funktionierenden sozialen Gefüge live erleben. Ganz als erstes natürlich nur bei uns 3 und unseren Familien – es sind unbezahlbare Erinnerungen und Freundschaften entstanden. Unsere Adjutanten (Michael Scheuß, Willi Mangels, Andrea Gerlach, Markus Klein, Lars Mangels und Adrian Herrmann) und natürlich unser Prinzenführer Michael Hiltscher nebst unserem Fahrer Frank Andes, die mit uns ganz eng im Bus saßen, waren nicht nur wertvolle und unermüdliche „Bausteine“ – Nein, sie alle waren wichtige Berater, Aufpasser, Kindermädchen, Versorger, ……. Hierfür sagen wir Danke. In der gesamten Zeit zwischen dem 10.11.2016 bis zum Aschermittwoch am 01.03.2017, also 4 lange Monate, gab es in „unserem“ Bus kein einziges böses Wort. Hierauf sind wir stolz.

Diese vielen besonderen Veranstaltungen, wo man keine mit der anderen vergleichen kann, haben dann auch so manches Mal unser karnevalistisches Urgestein, Bauer Alfred, aus der Reserve gelockt. Da waren Tränen der Dankbarkeit auch für einen Bauern, der seinen Lebenstraum leben durfte, keine Seltenheit.

Es sei aber auch die Prinzengarde als unser Begleitcorps genannt. Im Kreise dieser prächtigen Gruppe gab es ebenfalls keine bösen Worte, aber viel zu lachen. Diese Garde ist unbezahlbar wertvoll und gehört einfach zum Gläbbiger Karneval dazu. Danke an das Corps.

Nicht vergessen wollen wir die Große Gladbacher KG und den Verein mit dem langen Namen: Danke für Eure Unterstützung und Hilfe in allen Belangen. Ihr seid nicht nur Organisatoren und Basis – ihr seid die Familie des Dreigestirns.

Es grüßen herzlich und dankbar, dieses Jahr mit blauem Zylinder:

Jungfrau Silke, Bauer Alfred, Prinz Volker I.

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