Starthilfeparty 2014

Ein solches Highlight hatten wir schon lange nicht mehr. Eine gut geratene Außenwerbung hat unseren Saal aus allen Nähten bersten lassen. Zeitweilig mussten wir mitzählen wer das Gebäude verlassen hat, um vor dem Eingang anstehende Gäste einlassen zu können.

Die Hauptgründe lagen nicht nur in den Highlights: Casalla, die brasilianische Sambatruppe und das Refrather Dreigestirn waren für sich schon Highlights. Es wurde keineswegs zu viel versprochen:

Die Brasilianerinnen - bekleidet in einem Hauch von Nichts - zeigten ihr tänzerisches Können und luden danach zur Polonaise durch den Saal. Verteilt über die Polonaise-Schlangen hatten Viele beste Sicht aus nächster Nähe.

Casalla hatte ein Programm in Konzertlänge für uns. 45 Minuten begeisterten sie die Massen im Saal. Kaum ein Moment konnte das Publikum verschnaufen. Das Ganze wurde von Philipp Wallraf in bunteste Farben gesetzt. Ein Dauergenuß für jeden verwöhnten Hit-Konsumenten.

Die Gefahr war groß, dass nach Casalla ein Loch auftreten würde. Doch weit gefehlt: Unser Literat hatte den richtigen Riecher für einen gelungenen Spannungsbogen. Die einlaufenden Refrather Pömps als Begleitgruppe mischte den Saal erneut auf mit ihrem unkonventionellen Auftritt. Die Einzelauftritte des Refrather Triforiums erinnerten stark an Sitzengags der Stundsitzung und Köbes Underground...

Es gab eigentlich Weniges zu kritisieren. Dennoch haben wir die kritischen Stimmen gehört und haben dazu gelernt: Dem Durchsatz an Garderobe und an den Zapfanlagen werden wir im nächsten Jahr erhöhte Aufmerksamkeit zukommen lassen.