Verleihung der Montanus-Plakette 2017 an Willibert Pauels

Alljährlich verleiht die "Vereinigung zur Pflege und Erhaltung heimatlichen Brauchtums" (der Verein mit dem langen Namen) die Montanus-Plakette. Dieses Jahr wurde Willibert Pauels ausgezeichnet für seine unermüdlichen Bemühungen, das auf "Karneval und Kirche" gründende Brauchtum im Rheinisch-Bergischen uns immer wieder nahe zu bringen. Willibert Pauels, traditionell im roten T-Shirt und schwarzer Lederweste, fand sich am 5. November 2017, 11:00 Uhr im Ratssaal des Bergisch Gladbacher Rathauses zum Festakt ein.

Nach einer Begrüßung trat ein Moment der Entspannung ein, untermalt von romantischen Liedern, vorgetragen vom "Männergesangsverein Heimatklänge Nußbaum". Darauf folgte die  Laudatio durch Martin Gerstlauer. Der "bergische Jung" blühte sichtlich auf angesichts der Erinnerungen und war schon fast wieder dabei "sich vor Laache fottzeschmiese". Begleitet wurde der Vortrag von einem kölschen Gedicht seines Bundesbruders, der ebenfalls - vor Willibert - Kommentator des Rosenmontagzugs und aktiv im Domradio war.

Zur Antwort das Rednerpult vorm Bauch, wurde Pauels wieder der Büttenredner, wie wir ihn kennen. Das Auditorium verlor auch prompt die ernste Haltung, als Willibert den Humor des Rheinländers mit dem der Oberbergischen ( "Gazastreifen zwischen Rheinland und Westphalen" ) verglich. Wir nahmen mal wieder mit: Es ist egal, ob wir zur Pointe oder erst später im Keller lachen. Wir unterscheiden uns vom Fundamentalisten, wenn wir in der Lage sind, uns und unseren Glauben durch den Kakau ziehen zu können.

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