Das „Kirche und Karneval zusammen gehören“ haben ja schon mehrere Vertreter der Kirche mehr oder
weniger offiziell gesagt. Das wir es aber auch hautnah erleben durften, ist nochmal eine andere Sache.
Zum Start der Juliläumssession zum 44. Bestehen der GROSSE BENSBERGER wurde erstmals in Bensberg ein
ökumenischer Gottesdienst im traditionellen Dialekt - basierend auf einer Idee von Willi Fritzen - durch
eine Karnevalsgesellschaft „kreiert“ und zelebriert.
Pastor Dirk Peters und Pfarrer Wolfgang Graf führten den Mundartgottesdienst durch - tat- und wortkräftig unterstützt
von Hildegard Dick, die für die richtigen Texte zu Lesungen und gemeinsamen Gebeten sorgte.
Dazu gab es Musik der Gruppe „Handjemaht“ mit Albert Böcker, Frank Kramm und Heinz Pfeil, die neben
modernen kirchlichen Titeln und Bläck Fööss-Stücken mit der „Bänsberg-Hymne“ schloss. Unterstützt wurden
sie gesanglich von Angela Wallraf und Martin Hehl, den beiden Haupt-Organisatoren auf Seiten
unserer Gesellschaft.
Danke, dat hät ehr god jemaht!
Die drei Zelebranten gedachten in einem Rollenspiel dem „Wunder von Bänsberg“, der Auferstehung des
Bensberger Karnevals vor 44 Jahren. Vertreter von weiteren zehn Karnevalsvereinen zogen mit Ihren Fahnen zu
Ehren der Jubiläumsgesellschaft ein.
Jedermann war herzlich eingeladen und dieser Einladung sind viele gefolgt, wofür wir sehr dankbar sind.
Bereits eine dreiviertel Stunde vor Beginn saßen zahlreiche Bensberger in den vorderen Bänken der Kirche
St. Nikolaus, um alles hautnah zu erleben.
Und wir denken, es hat sich gelohnt, wie die Bilder nur als kleinen Eindruck wiedergeben können.
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